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Bittere Finalniederlage …

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Bittere Finalniederlage …

(Spielbericht Pokalendspiel!)
Im Kreispokalfinale der A/B-Klassen trafen am Samstag, den 30. Mai 2015 der Grafschafter SV und die SG Hatzenport-Löf/Lehmen/Oberfell aufeinander. Der Austragungsort war der neue Rasenplatz in Oberzissen.
Nach anfänglichem Abtasten sahen die rund 400 Zuschauer eine immer besser werdende Mannschaft aus Vettelhoven. Die Grafschafter erspielten sich ab der 15. Minute einige gute Möglichkeiten. Meist konnten die beiden Außen Marc Sonntag und Sebastian Porz ihren Sturmtank, Andre Micheloni, gut einsetzen. So war es auch Micheloni der zwei gute Möglichkeiten nicht nutzen konnte und am Löfer Schlussmann scheiterte. Die Kombinierten von der Mosel kamen nur sporadisch zu Torchancen. GSV-Keeper Daniel Schmitz musste nur einmal in Halbzeit eins sein Können aufblitzen lassen. Dafür spielte sich umso mehr im Strafraum der Moselaner ab. Nachdem Oliver Hoffmann beim Schuss den gegnerischen Abwehrspieler traf, setzte Micheloni zum Fallrückzieher an und nagelte das Spielgerät gegen den Pfosten. Auch Timo Zöller konnte mit einem tollen Fernschuss aus halbrechter Position den SG-Torwart nicht bezwingen. So ging es mit einem 0:0 zum Pausentee.
Jörg Rohleder in seinem 260. und letzten Spiel als Trainer des GSV heizte seinen Jungs nochmal ein und forderte die gleiche Leidenschaft und viel Geduld.
Und so konnte die Leidenschaft auch in Tore umgemünzt werden. Nach dem die Kombinierten einen Eckball nicht richtig klären konnten, flankte Martin Thelen das Spielgerät in den Strafraum. Dort stand Micheloni, welcher den Ball in seiner unnachahmlichen Art ins lange Eck köpfte. Unhaltbar für den Löfer Schlussmann. Nach dem Führungstreffer war der Jubel bei Spielern und Anhang groß, aber jetzt kamen die Blauen von der Mosel nochmal. Zehn Minuten nach der Grafschafter Führung nutzte die SG auch schon die erste größere Unachtsamkeit der GSV-Hintermannschaft. In der Vorwärtsbewegung gab man den Ball zu schnell wieder her und der Konter der Moselaner wurde zum 1:1 durch Tobias Wilkening abgeschlossen. Jetzt befand sich das Finale auf Messers Schneide. Einmal vergab Micheloni noch eine Chance und auf der anderen Seite konnte Marcel Weltjen einen Schuss von Wilkenings Sturmpartner, Moritz Pies, entschärfen. Zwischenzeitlich spielte die SG Löf mit neun Mann, da sich Spieler mit Krämpfen plagten. Hieraus konnte aus GSV Sicht jedoch kein Kapital geschlagen werden. Somit musste die Verlängerung herhalten.
Voller Entschlossenheit gingen die Roten zurück aufs Feld und wollten sich endlich diesen Pott holen. So waren doch augenscheinlich die Löfer platt. Es sollte ganz anders kommen und ist auch schnell erzählt. Fehler GSV-Abwehr, Tor erneut durch Wilkening in der 95. Minute. Nur sieben Minuten später erzielte Pies durch einen unhaltbaren direkten Freistoß das 3:1. Das war die Entscheidung. Rohleder warf alles nochmal nach vorne. Leider nutzt wiederum Pies die erste Kontergelegenheit, umkurvte Schmitz und versenkte zum 4:1 Endstand.
Der GSV muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass man in der ersten Hälfte nicht mit einer Führung in die Pause ging. „Wenn du vorne deine Dinger nicht machst, dann darfst du dich hinterher…“ usw. Wer jetzt tieftraurige GSVler erwartet hatte, sah sich getäuscht. Von außen bedingungslos durch Spieler der Reserve und eingefleischte GSV-Fans über 120 Minuten angefeuert, feierten die Spieler mit diesen jenen auch nach der Finalniederlage als hätte man gerade den Aufstieg geschafft. Hier gilt es allen treuen GSVlern im Namen der Mannschaft einen riesigen Dank auszusprechen für die wahnsinnig tolle Unterstützung. Einmal mehr wurde dem Leitspruch „Die Raute im Herzen“ alle Ehre gemacht!
Es spielten: Daniel Schmitz, Oliver Wirtz, Marcel Weltjen, Martin Thelen, Timo Zöller, Michael Schumacher, Thomas Krause, Sebastian Porz (77. Steffen Ulrich), Oliver Hoffmann (57. Timo Kusch), Marc Sonntag (64. Sebastian Hellmich) und Andre Micheloni

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