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GSV I blamiert sich in Eich!

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GSV I blamiert sich in Eich!

(Spielbericht) Am heutigen Sonntag (18.10.15) spielte die erste Mannschaft des Grafschafter SV in Eich und hat eine 9:1 Packung hinnehmen müssen. Selbst mit diesem Ergebnis sind die Grafschafter noch gut bedient.
Es fehlte an allen Ecken und Kanten an Motivation, Leidenschaft, Kampf- und Laufbereitschaft. Es wurde sich lieber untereinander angemeckert oder mit den Zuschauern der Heimmannschaft diskutiert. Bereits in der sechsten Minute ging Eich mit 1:0 in Führung, da der GSV noch völlig abwesend war und nur halbherzig agierte. Ein stramm gespielter Pass von den außen konnte der Stürmer ohne jegliche Bedrängnis einschieben. Aber auch im Anschluß an den frühen Rückstand war keine Veränderung im Spiel des GSV zu erkennen. Eich presste gut und setzte jeden einzelnen Spieler, der am Ball war, unter Druck und verhinderte so, dass der GSV überhaupt über die Mittellinie kam. Dies war nur nach langen Bällen der Fall, die dann aber schnell wieder von den Eichern abgefangen wurden. So ging es in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit wollte die erste Mannschaft des GSV alles besser machen, mehr laufen, mehr Ehrgeiz zeigen – einfach Gas geben. Falsch gedacht: bereits wenige Sekunden nach Wiederanpfiff konnte Eich auf 2:0 erhöhen. Die Köpfe unserer Spieler gingen jetzt gar nicht mehr hoch, sondern hingen nur noch tief am Boden. Daraus resultierte logischerweise, dass Eich Spaß am Spiel fand und Ball und Gegner laufen ließ, ohne große Gegenwehr. Individuelle Fehler beim Aufbauspiel ließen Schmitz im Tor zu oft alleine, der den Ball chancenlos, zu oft nur noch aus dem Netz holen konnte. Zwischenzeitlich konnte der GSV wenigstens einen Ehrentreffer erzielen, der allerdings nur ein Schönheitsfehler war. Am Ende hieß es 9:1 für Eich, da diese auch nicht aufhörten Fußball zu spielen und am liebsten den ganzen Tag weiter gespielt hätten.
Fazit: Ein völlig, auch in dieser Höhe, verdienter Sieg für die SG Eich. Jeder einzelne Spieler der ersten Mannschaft muss sich im Klaren sein, dass die Uhr fünf vor zwölf geschlagen hat und dass man jetzt als Tabellenletzter mitten im Abstiegskampf steckt. Natürlich ist es nicht leicht einen Rhythmus zu finden, wenn jedes Spiel eine andere Mannschaft auf dem Platz steht, aber es gibt noch genug andere Baustellen, an denen gearbeitet werden muss.
Das heißt: ZUSAMMEN STEHEN, ZUSAMMEN VERLIEREN UND ZUSAMMEN GEWINNEN. Nur die Mannschaft allein kann sich aus dieser Situation befreien.

Nächste Gelegenheit zu zeigen, dass es auch anders geht, ist am nächsten Sonntag um 14:30 Uhr in Vettelhoven gegen den TuS Kottenheim.

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