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Vorerst kein neuer Sportplatz!

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Vorerst kein neuer Sportplatz!

Auf der heutigen Gemeinderatssitzung wurde die Sanierung des Rasenplatzes knapp abgelehnt.
Wie den meisten bekannt sein wird, war der Grund für die Überlegungen, den Naturrasenplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln, das Hochrutschen dieser Baumaßnahme in der Prioritätenliste des Kreises von Platz acht auf eins. Dadurch hätte die Gemeinde Baurecht in Vettelhoven gehabt und es wäre ein Zuschuß in Höhe von 60.000 € geflossen. Dieser Betrag war den meisten Fraktionen im Rat allerdings nicht ausreichend, da die verbleibenden ca. 850.000 € über einen Kredit von der Gemeinde hätten finanziert werden müssen. Inwieweit dies gerechtfertigt gewesen wäre oder nicht, und in wie weit dies die Gemeindekasse wirklich belastet hätte, wird je nach Parteizugehörigkeit und Ansicht sehr unterschiedlich diskutiert und kann kaum objektiv betrachtet werden.
Fakt ist allerdings, dass die Sanierung des Naturrasenplatzes jetzt, wenn wir Glück haben, in den nächsten drei bis fünf Jahren passieren wird. Es könnte aber auch sein, dass, aufgrund fehlenden Baurechts, bis zu zehn Jahre ins Land gehen, ehe die Bagger auf den Naturrasen rollen werden. Zwar haben alle Fraktionen betont (auch die Fraktionen von SPD, FWG und den Grünen, die dagegen gestimmt haben), dass sie die Notwendigkeit der Sanierung sehen, die derzeitige Finanzlage, bei vielen anderen Projekten die eigentlich zuerst an der Reihe wären, eine Sanierung im kommenden Jahr nicht zulässt. Auch dafür kann man Verständnis haben, unter der Voraussetzung, dass diese Fraktionen ihr Wort halten und ihren Beitrag leisten werden, dass die Sanierung in den Jahren 2017/2018 angegangen und abgeschlossen werden wird. Die Weichen müssten dazu also bereits im nächsten Jahr gestellt werden und wir werden am Ball bleiben. Ob dies auch rechtlich realisierbar sein wird, und daran kann man nach den Ausführungen auf der heutigen Sitzung zweifeln, darf man gespannt sein.

Für uns heisst es daher weiterhin, von Oktober bis März zusammenzurücken oder den Sportplatz in Lantershofen zu nutzen. Denn dieser wird, wie bei der Sitzung berichtet, nur zu 10% genutzt (!!!) und liegt auch in der Grafschaft!!!

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