Chronik

Chronik des Vereins


2012 – 2015  50 Jahre GSV und Vereinsheimeinweihung

Im Jubiläumsjahr 2012 gefeiert. Zunächst gab es eine große Feier am Gründungstag (7. Februar) und im Karneval vertraten die Spieler der einzelnen Mannschaften den Verein bei 3 Umzügen der Grafschaft mit einem großen Vereinsschiff. Das Jubiläum wurde sportlich an 2 Wochenenden im Juni gefeiert. Und so ganz nebenbei wurde ja auch noch das neue Vereinsheim zwischen den beiden Sportplätzen in Eigenleistung gebaut. Die Einweihung fand am 27. Juni 2014 statt.

Sportlich konnte sich besonders die A-Jugend sehen lassen. Unter Trainer Martin Schell schaffte die Mannschaft, nach dem direkten Aufstieg aus der Bezirksliga  in die Rheinlandliga unter den Trainern Jürgen Kohler und  Hans-Werner Jesse, den Klassenerhalt in der der höchsten Verbandsspielklasse und unterstrichen so die gute Jugendarbeit des GSV. Und auch die C-Jugend mit Ihrem Aufstieg in die B-Jugend-Bezirksliga ist ein weiteres Indiz dafür, wie intensiv und ohne finanzielle Aufwendungen eine gute Jugendarbeit erfolgen kann.
Im Jahr 2015 erhielt der Verein für hervorragende Jugendarbeit den Fritz-Walter-Preis des DFB. Im Seniorenbereich schafft die 2. Mannschaft im Jahr 2014 den Aufstieg in die Kreisliga B und hält in der folgenden Saison die Klasse.


2001 – 2011 Größter Verein der Gemeinde Grafschaft

Im Jahr 2002 (40 Jahre) steht der Verein auf sicheren Füßen und hat fast 500 Mitglieder. Neben Fußball wird Kinderturnen und Damengymnastik angeboten, und man versucht zur Zeit, einen Lauftreff aufzubauen. Im Vorstand führen u.a. Dieter Schäfer als 1. Vorsitzender, Berthold Hansen als 2. Vorsitzender, Helmut Krause als Geschäftsführer und Jörg Ulrich als Kassierer die Fäden. Die Vorstandsmitglieder, von denen es insgesamt 13 gibt, sind in Gruppen aufgeteilt, die sich jeweils um einen Aufgabenbereich bemühen (z.B. Jugend-, Seniorensport, Technik, Sponsoring, Internet, etc.).
Der Sportbetrieb findet hauptsächlich auf den Sportplätzen in Vettelhoven und Holzweiler, und teilweise in der Turnhalle in Ringen statt. Der Verein bemüht sich zur Zeit intensiv um die Pflege und Attraktivität der Sportanlagen. So wurde in Holzweiler eine Unterstellhütte mit Geräteraum neu erbaut, die Sportlerhütte in Vettelhoven wurde 2002 renoviert und man trifft sich regelmäßig samstags, um die Aussenanlagen der Plätze zu pflegen. Im Sommer des Jahres 2002 wurden von der Gemeinde die kahlen Stellen auf dem Rasenplatz in Vettelhoven mit Rollrasen ausgebessert und seit dem Jahr 2004 plante der Verein zusammen mit der Gemeinde den dringend notwendigen Neubau des Sportheims in Vettelhoven, um der wachsenden Zahl von Jugend- und Seniorenspielern eine geeignete Umkleide- und Aufenthaltsmöglichkeit zu bieten. Es sollte jedoch noch bis zum Jahr 2011 dauern bis endlich auch hier eine Entscheidung kam. Zunächst konnte man im Mai 2011 die Eröffnung des neuen Kunstrasenplatzes unterhalb des Naturrasens feiern.
Nach vielen Jahren ist die Grafschafter Spielvereinigung seit dem Jahr 2003 wieder in der Lage, in allen Altersklassen, von den Bambinis bis zu den Alten Herren, jeweils mindestens eine Fußballmannschaft zu stellen. Diese erfreuliche Entwicklung im Jugendbereich wird durch das gute Abschneiden vieler Jugendmannschaften des GSV unterstrichen. Und auch im Seniorenbereich stellt der GSV eine erfolgreiche Mannschaft, die im Jahr 2002 nur knapp die Relegation zur A-Klasse verpasste. Bis zum Jahr 2007 stieg die Mitgliederzahl auf über 630. Dies wurde durch die Gründung einer Volleyballabteilung erreicht und der Jugendfußball boomt.

Ein Ausdruck der guten Jugendarbeit ist der souveräne Aufstieg der 1. Mannschaft in die Kreisliga A im Jahr 2009. Nach einer sehr guten Saison schafft die 1. Mannschaft der Grafschafter Spvgg unter Trainer Jörg Rohleder mit Co-Trainer Martin Schell und Spielführer Thomas Krause zum zweiten Mal nach 1973 den Aufstieg in die höchste Kreisklasse. Und auch die 2. Mannschaft kratzte immer wieder an die Aufstiegsplätze scheiterte aber letztlich an der fehlenden Konstanz. Bis zum Jahr 2010 als man im letzten Spiel gegen RW Mayschoß den 2. Aufstieg in die Kreisliga C feierte.
Ein Jahr später (2011) schaffte die A-Jugend unter Trainer Jürgen Kohler den Aufstieg in die Bezirksliga.


1988 – 2000 Wiederaufbau und Erfolge

Nach den Schwierigkeiten Mitte der 80er Jahre übernahm 1988 ein neuer Vorstand beim GSV das Steuer, der den Verein wieder in ruhigere Verhältnisse steuerte. Dieser Vorstand, mit Gerd Blortz als 1. Vorsitzenden, Helmut Krause als Geschäftsführer und Gerd Drodten als Kassierer, leitete den Verein über acht Jahre lang. Und auch in den weiteren Vorstandspositionen stellte sich eine gewisse Konstanz in der Besetzung ein, die ein produktives und geregeltes Arbeiten zulies. 1997 übernahm Willi Gebhard den Vorsitz für vier Jahre, der den Posten dann im vergangenen Jahr an Dieter Schäfer übergab. Die Geschäfte werden bis heute von Helmut Krause geführt, der der Vorstandsarbeit nach über 13jähriger Erfahrung in seinem Amt den nötigen Rückhalt bietet.
Das wichtigste Ereignis aus fussballerischer Sicht war Ende der 80er Jahre, nach dem Aufstieg der 1. Mannschaft in die B-Klasse, der Gewinn des Kreispokals der C- und D-Klassen durch die 2. Mannschaft des GSV. Im Endspiel konnte Eich nach einem 0:1-Rückstand mit 6:1 besiegt werden! Bei der folgenden Teilnahme am Rheinland-Pokal verlor man in der ersten Runde nur knapp gegen Niederzissen. In den 90iger Jahren spielte sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft jeweils 2 Jahre in der C-Klasse: die Erste stieg 1993 aus der B-Klasse ab und schaffte im zweiten Anlauf den Wiederaufstieg unter dem Trainer Norbert Schwarz (1995). Zwei Jahre später erreichte die 2. Mannschaft den 2. Platz in der D-Klasse und damit den Aufstieg. Leider konnte man sich in der C-Klasse nicht halten, so dass die Mannschaft seit 1999 wieder in der untersten Klasse spielt.
Der ständige Ausbau der Jugendarbeit beim GSV führte 1994 zur Gründung einer Kinderturngruppe, womit auch den Kleinsten die Möglichkeit zum Sport gegeben wurde und ein fließender Übergang zu den Bambinis geschaffen wurde. Seit dem Jahr 2000 wird zudem jährlich ein Jugendtag veranstaltet, bei dem sich alle Jugendmannschaften des Vereins präsentieren.
Als bauliche Maßnahmen der letzten Jahre ist neben der erneuten Sanierung des Waldsportplatzes in Vettelhoven im Jahr 1998 vor allem die Errichtung eines Unterstandes mit Geräteraum auf dem Sportplatz in Holzweiler im Jahr 2000 zu erwähnen.


1979 – 2000 Turbulenzen

Im Jahre 1979 war Hans Weller an die Stelle des langjährigen Vorsitzenden Johann Schlich getreten. 1981 übernahm Rudolf Krämer den Posten für 2 Jahre. Beide waren zuvor in verschiedenen Positionen im Vorstand aktiv gewesen. Als 1983 bei den Neuwahlen im ersten Anlauf kein Kandidat für den Vorsitz zur Verfügung stand, konnte erst im zweiten Ansatz ein Vorstand komplett als Block gewählt werden. Erster Vorsitzender wurde erneut Hans Weller. Im Rahmen dieser Neubesetzung beendete auch der Vereinsgründer Paul Schmitt seine über 20jährige Tätigkeit als Geschäftsführer. Seinen Posten übernahm Ulrich Kairies. Doch auch diese Besetzung währte nur für 2 Jahre. Nachdem dann 1985 Horst Unkelbach 1. Vorsitzender geworden war, kam es auf Grund von verschiedenen Unstimmigkeiten zu Rücktritten im Vorstand. Dadurch bedingt wurde das Amt des Geschäftsführers 1986 für ein halbes Jahr von Stefan Dichmann besetzt und anschl. von Rudolf Seul. Ende des Jahres wurde Manfred Groß 1. Vorsitzender und leitete den Verein für 2 Jahre, bis 1988 nach erneut zweifach angesetzten Neuwahlen mit Gerd Blortz als 1. Vorsitzender und Helmut Krause als Geschäftsführer eine neue Ära beim GSV anbrach. Zu erwähnen ist noch, dass 1985 Theo Raths nach fast 23jähriger Zugehörigkeit zum Vorstand seine Tätigkeit als Kassierer niederlegte.
Auch die erste Seniorenmannschaft des GSV hatte in den 80er Jahren eine schwere Zeit. Nachdem man 1982 von der B- in die C-Klasse abgestiegen war, hatte man in den beiden kommenden Saisons Mühe, diese Klasse zu halten. Zweimal konnte man erst in der Qualifikations-Runde den Abstieg verhindern. Es dauerte bis 1986, als unter dem Fußball-Lehrer Karl Krämer der Wiederaufstieg in die B-Klasse erreicht werden. Allerdings war diese Zeit von großen Unstimmigkeiten zwischen Vorstand und Trainer bzw. Mannschaft begleitet, die auch einige Spieler zum Verlassen des Vereins bewegte.
Auf dem Sportplatz in Holzweiler wurde 1984 eine Flutlichtanlage errichtet, die den ganzen Platz ausleuchtet und daher auch die Austragung von Spielen bei Dunkelheit ermöglichte.


1976 – 1979 Umbruch

Der Sportplatz in Vettelhoven wurde in den 70er Jahren im Sommer sowie im Winter von zwei Senioren-Mannschaften, den Alten Herren und mehreren Jugendmannschaften für zahlreiche Spiele und Trainingseinheiten genutzt. Nachdem 1974 dort eine Flutlichtanlage installiert wurde, konnte der Platz auch bei Dunkelheit genutzt werden. Der Ausweichplatz in Holzweiler minderte die Belastung ab 1975 zwar, doch wurde eine gründliche Sanierung des Rasenplatzes in Vettelhoven unumgänglich. Im August 1978 konnte der Sportplatz nach über eineinhalbjähriger Bauphase wieder dem Spielbetrieb zur Verfügung gestellt werden. Während der Sanierungsphase wurde der gesamt Spielbetrieb auf dem Sportplatz in Holzweiler absolviert.
Als Unterstellmöglichkeit und für den Verkauf von Getränken und Speisen bei Heimspielen wurde 1980 am Sportplatz in Vettelhoven die „Sportlerhütte“ in Eigenleistung gebaut. Damit stand auch für sonstige sommerliche Aktivitäten eine ideale Gelegenheit zur Verfügung.
Im Jahre 1978 gründete der Verein eine Damenriege, die fortan den Frauen-Anteil im Verein ansteigen ließ. Ebenfalls wurde 1978 eine Jugendspielgemeinschaft mit dem VfB Lantershofen gegründet, wodurch die Vereine gemeinsam in allen Altersklassen Jugendlichen die Möglichkeit bieten konnten, Fussball zu spielen – und das erfolgreich.
Im Vorstand ging 1977 eine über 10 Jahre andauernde Ära zu Ende. Seit 1966 hatte Johann Schlich ununterbrochen als 1. Vorsitzender, zusammen mit Paul Schmitt als Geschäftsführer und Theo Raths als Kassierer, die Geschicke des Vereins gelenkt. Bei den Neuwahlen 1977 trat Johann Schlich nicht mehr an und wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt. 1982 erhielt er für seine Verdienste die Ehrennadel des Sportbundes. Neuer 1. Vorsitzender wurde Hans Weller. Die Konstanz in der Zusammensetzung des Vorstands, wie sie in den ersten 15 Jahren des Vereins vorhanden war, wurde in den 80er Jahren leider nicht wieder erreicht.


1970 – 1976 Sportliche Erfolge

Wie berichtet wurde 1968 in Vettelhoven der Sportplatz fertig gestellt und eingeweiht.
Parallel dazu engagierten sich die damaligen Vereinsmitglieder in dem Bau des Sportheims, das von der Gemeinde finanziert wurde. Für die Spiele auf dem Waldsportplatz stand damit ein für damalige Verhältnisse großzügiges Vereinsheim zur Verfügung, in dem sich die Mannschaften umziehen und duschen konnten, das aber auch für gesellige Abende bestens geeignet war und ist.
Um eine Wohnung für einen Platzwart direkt am Sportplatz zu haben, wurde 1975 das Dachgeschoß des Sportheims zu einer Wohnung ausgebaut. Dies geschah aus Vereins-eigenen Mitteln, die durch einen Kredit mit Bürgschaften einiger Vorstandsmitglieder aufgestockt werden mussten. Die Wohnung wurde von Hans Schwarz bezogen, der sich lange Jahre als Platz- und Sportheimwart verdient machte und die Spieler stets bestens verpflegte.
Seit 1975 nutzt der GSV zusätzlich zum Sportplatz in Vettelhoven die „Alm“ in Holzweiler. Die dort vorhandene Anlage, die einige Jahre lang nicht gepflegt worden war (ehemals Spvgg. Holzweiler), wurde damals dem Verein von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Der Platz wurde wieder bespielbar gemacht und diente dann hauptsächlich als Trainingsplatz, um den Rasenplatz in Vettelhoven zu schonen.
Der sportliche Höhepunkt Anfang der 70er Jahre war der Aufstieg der 1. Mannschaft in die A-Klasse! Mit Helmut Stollenwerk als Spielertrainer und Bernd Schmitt als Spielführer gelang der direkte Aufstieg als Tabellenführer in der Saison 1972/73! In den Saisons 1973/74 und 1974/75 konnte man dort jeweils Plätze im Mittelfeld der Tabelle erreichen. 1975/76 war dies dann leider nicht mehr möglich und die Mannschaft wurde mit deutlichem Abstand Tabellenvorletzter und stieg wieder in die 1. Kreisklasse (B-Klasse) ab.


1966 – 1969 Aufbauarbeit

1966.jpgNachdem der Verein in den Jahren seit seiner Gründung 1962 von Illo de Weerth von Vettelhoven als Vorsitzender geleitet wurde, trat bei den Neuwahlen 1966 Johann Schlich an seine Stelle. Zusammen mit Paul Schmitt als Geschäftsführer, Theo Raths als Kassierer und Gisbert Vogt (bis 1971) bzw. Robert Ramershoven (ab 1971) als 2. Vorsitzender, bildete sich damals ein Vorstands-Kern, der über 10 Jahre die Geschicke des Vereins lenkte. Unter der neuen Regentschaft wurde 1967 erstmals ein Fußballsportfest mit Senioren-Turnier veranstaltet, das fortan über viele Jahre hinweg ausgetragen wurde, ab 1971 mit Festzelt. Diese Sportfeste, bzw. Sportwochen, waren jährlich Anziehungspunkt für viele Fußballbegeisterte und manch fröhliche Stunde wurde dort verbracht. Wurden die ersten beiden Turniere noch auf dem Sportplatz in Ringen ausgetragen, so konnte ab 1968 der neue Waldsportplatz in Vettelhoven genutzt werden. Dieser völlig neu angelegte Rasenplatz wurde am 14. Juli nach zweieinhalbjähriger Bauzeit eingesegnet und mit zahlreichen Spielen, Ehrungen, Festzug und Tanzveranstaltung eingeweiht. Die ersten silbernen Ehrennadeln des Vereins wurden verliehen und Paul Schmitt erhielt die Ehrennadel des Sportbundes.
Auch sportlich waren diese Jahre erfolgreich. Die 1. Mannschaft verpasste zweimal nur knapp den Aufstieg in die A-Klasse (1966/67 und 1967/68), wobei jeweils Entscheidungen des Verbands den GSV benachteiligten und den Aufstieg verhinderten. Dafür schaffte 1969 die 2. Mannschaft den Aufstieg in die 2. Kreisklasse (heute: C-Klasse), konnte diese Klasse aber leider nur ein Jahr halten. Desweiteren wurde die Jugendarbeit verstärkt, so dass mehrere Jugendmannschaften am Spielbetrieb teilnahmen (A- bis C-Jugend). Zusätzlich nahm eine Alte-Herren-Mannschaft den Spielbetrieb auf.


1962 – 1966 Gründungsphase – Februar 1962

bild.jpgIn diesem Jahr wird die Vereinsgeschichte der Grafschafter Spielvereinigung 50 Jahre alt. Am 7. Februar 1962 wurde in der Vettelhovener Schule, auf Initiative von Paul Schmitt, dem Ortsvorsteher von Vettelhoven Karl Schmidt und dem Vettelhovener Lehrer Skrzipek, zunächst der „S.C. 62 – Vettelhoven“ gegründet. Dem ersten Vorstand gehörten Illo Guido de Weerth von Vettelhoven (1. Vorsitzender), Michael Wald (2. Vorsitzender), Paul Schmitt (Geschäftsführer), Bernd Schmitt (Jugendleiter), Theo Raths (Schriftührer) sowie Josef Weber und Ludwig Königshoven (1. und 2. Kassierer) an. Von den 48 Gründungsmitgliedern, die damals beteiligt waren, sind heute noch neun im Verein (Bericht über die Ehrung folgt).
Nachdem im April des Jahres die aktiven Spieler für die erste Mannschaft erfasst wurden, die in der Mehrheit von der damaligen Spvgg. Holzweiler nach Vettelhoven wechselten, fand am 24. Juni das erste Spiel in Krälingen statt. Spielführer war Bernd Schmitt. Von den 1962 ausgetragenen 12 Spielen wurden 5 gewonnen, 6 unentschieden gespielt und eins verloren.
Bis 1963 war die Mitgliederzahl auf ca. 100 angestiegen und man nahm in der Saison 1963/64 erstmals an der Meisterschaftsrunde teil. Die Heimspiele wurden auf dem Sportplatz in Ringen ausgetragen.
Um die Position des Vereins zu stärken, wurde auf einer Versammlung in der Kaiserhalle in Vettelhoven am 13. Mai 1964 der „S.C. 62 – Vettelhoven“ mit dem „TUS Ringen“ zusammengelegt und der Vereinsname in „Grafschafter Spielvereinigung“ umgewandelt. Der Vorstand des neuen Vereins bestand aus dem 1. Vorsitzenden Illo Guido de Weerth v. Vettelhoven, dem 2. Vorsitzenden Gisbert Vogt, dem Geschäftsführer und Jugendleiter Paul Schmitt, dem Kassierer Theo Raths, sowie weiteren Beisitzern und Helfern aus beiden ursprünglichen Vereinen.
Der so gebildete GSV stellte in der Saison 1964/65 eine A-Jugend-Mannschaft und die Senioren-Mannschaft schaffte ungeschlagen den Aufstieg in die 2. Kreisklasse (entspricht C-Klasse) und die Kreismeisterschaft. Auch in der Saison 1965/66 wurde die Mannschaft Meister, schaffte die Kreismeisterschaft und erreichte so den Aufstieg in die 1. Kreisklasse (heute: B-Klasse). Auf Grund der erhöhten Anzahl an Spielern war man in dieser Saison zusätzlich in der Lage, eine 2. Mannschaft zu stellen.